ZIEFLE UNGER

Rückblicke und Aussichten

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mandantinnen und Mandanten,

an dieser Stelle möchten wir die Gelegenheit nutzen, unseren bisherigen Weg Revue passieren zu lassen und einen Blick in die Zukunft zu werfen.

1987 wurde die Kanzlei von Rechtsanwalt Wolfgang Ziefle in Freudenstadt gegründet. Rechtsanwalt Claus Unger trat 7 Jahre später, 1994, als Partner in die Sozietät ein. Als weiterer Partner wurde der zuvor bereits seit über 10 Jahren in der Kanzlei tätige Rechtsanwalt Patrick Maneck in 2008 aufgenommen. Rechtsanwalt Alexander Lutz übt nach mehrjähriger Tätigkeit als Associate seit 2014 seine Tätigkeit in der Kanzlei als Partner aus.

In den Anfangsjahren der Sozietät stand die ganzheitliche Beratung in allen relevanten Rechtsgebieten im Zentrum unserer Strategie. Als Generalisten wollten wir alle Rechtsfragen beleuchten und möglichst breitgefächert aufgestellt sein. Schon bald erkannten wir jedoch, dass es als Anwalt nicht möglich ist, sämtliche Rechtsgebiete so zu beherrschen, dass nicht die Qualität der Beratungsleistung unter dem breiten Spektrum leiden würde. Insbesondere die rasch fortschreitende Entwicklung des deutschen und europäischen Rechts machte es zunehmend notwendig, dass sich der einzelne Berufsträger jeweils mit ausgewählten Rechtsgebieten beschäftigte und sich in diesen eine besondere Fachkenntnis aneignete, um den hohen Anspruch, den wir seit jeher an die Qualität unserer Arbeit stellen, erfüllen zu können.

Der Gedanke der konsequenten Spezialisierung war seither Richtlinie für die Entwicklung der Kanzlei. Allerdings beherzigten wir schon damals die Aussage des spanischen Schriftstellers und Philosophen Gasset „Der Spezialist ist in seinem winzigen Weltwinkel vortrefflich zu Hause; aber er hat keine Ahnung von dem Rest.“ Wir wussten, dass man als Berater niemals eingeschränkt denken darf, sondern seinen Mandanten vollumfänglich verstehen muss, um ihn umfassend betreuen zu können. Durch Kooperation und Wachstum zu einem aus Experten bestehenden Team wollten wir dem Rechnung tragen.

Um Wachstum auch strukturell zu ermöglichen, bezogen wir im Jahr 1995 in Freudenstadt unsere neuen Kanzleiräume in der Moostrasse 13. Ein modernes und großzügiges Büro hielten wir für unerlässlich, um unsere Strategie zielstrebig fortführen zu können.

Ein weiterer Meilenstein wurde im Jahr 2006 gesetzt. Um uns auch überörtlich besser aufzustellen, eröffneten wir unser Büro in Nagold. Seitdem profitieren unsere nicht direkt in der Umgebung von Freudenstadt beheimateten Mandanten von flexiblerer Erreichbarkeit und wir sind dort, wo sie uns benötigen: Persönlich in ihrer Nähe.

Anfang 2016 fusionierte ZIEFLE UNGER mit der auf Insolvenzrecht spezialisierten Rottweiler Kanzlei Schwaibold & Miller und eröffnete in Rottweil den 3. Kanzleistandort, wodurch die Betreuung der Mandate im Insolvenzrecht eine deutliche fachliche und personelle Stärkung erfuhr.

Im Zuge dessen wurde Herr Rechtsanwalt Norbert Miller als weiterer Partner der Kanzlei aufgenommen. Nach mehrjähriger Mitarbeit als Associate wird auch Rechtsanwalt Norman Runge ab 2016 seine Tätigkeit künftig als Partner der Kanzlei ausüben.

Wir haben in den letzten Jahren unser weiteres Ziel, die Steigerung der Qualität unserer Arbeit durch stärkere Spezialisierung, in den Fokus gerückt. Alle unsere Berufsträger besuchen eine Vielzahl von Fortbildungsveranstaltungen und beraten zunehmend exklusiv in ihren jeweiligen Spezialgebieten. Ausdruck der Fortführung unserer Kanzleistrategie ist der von unseren Rechtsanwälten geführte Fachanwaltstitel. Diese von der Rechtsanwaltskammer ausgesprochene Anerkennung besonders weitgehender Fachkenntnisse des einzelnen Berufsträgers in einem Rechtsgebiet ist nach außen sichtbares Zeichen juristischer Qualifikation.

Wir werden mit unserer Tätigkeit auch künftig den Fokus auf eine innovative, umfassende und nachhaltige Beratung mittelständischer Unternehmer und Unternehmen richten. Unser Kanzleislogan "Mitten im Mittelstand.®" unterstreicht dieses Bekenntnis.

Die Rechtsanwälte von ZIEFLE UNGER

Freudenstadt, Februar 2017